Das kosmos-bezogene Wesen von Pflanzen und von Menschen

Was ist der Unterschied zwischen Pflanze und Mensch?

  • Diese Frage ist keineswegs unbedeutend, sondern fundamental für unseren sinnvollen Umgang mit Pflanzen.
  • Erst die Antwort darauf erlaubt uns, einen wesensgemäss richtigen Umgang mit Pflanzen zu pflegen. Und mit uns Menschen selbst 🙂

In diesem Beitrag beleuchte ich nicht die Tatsache, dass Pflanzen verwurzelt sind, und dass ihnen damit die Möglichkeit der selbstbestimmten Ortsveränderung fehlt. (Diese Erkenntnis hat natürlich ebenfalls grösste Bedeutung für unseren angemessenen Umgang mit Pflanzen, Tieren und Menschen!)

In diesem Beitrag mache ich Sie auf die Tatsache aufmerksam, dass Pflanzen keine ausgeformten inneren Organe wie Herz, Lungen, Nieren, Leber, Milz, Hirn haben. Mit oder ohne ausgeformte Organe – beides ist möglich. Aber:

  • Ein Mensch, dem man das Herz entfernt, würde kurzfristig sterben.
  • Eine Pflanze jedoch funktioniert bestens auch ohne ein solches  ausgeformtes inneres Organ. Nicht nur das: Bäume z.B. können ihre Säfte auch „ohne (Herz-) Pumpe“ in solch verblüffende Höhen transportieren, wie es durch die „Wissenschaft“ nicht erklärbar und durch technische Mittel nicht nachvollziehbar ist.

Im Hinblick auf das diesjährige Kursthema „PlanentenStundenMethode“ / „PlanetenSignatur von Pflanzen“ lenke ich Ihre Aufmerksamkeit auf dieses kosmos-bezogene Denkmodell:

  • Pflanzen sind mit dem Kosmos verbunden
    • ihre „Energie“quellen und Steuerungsinstanzen liegen ausserhalb von ihnen – repräsentiert z.B. durch die sieben „Planeten“
    • sie benötigen also keine eigenen inneren Organe, welche diese kosmischen Prinzipien in ihnen verkörpern
    • sie können aber auch nicht von der kosmischen Ordnung abweichen; sie sind ihr vollständig ausgeliefert und wiederspiegeln sie 1:1
  • Menschen (und Tiere) haben eine gewisse Autonomie vom Kosmos
    • wir haben innere Organe, welche die einzelnen kosmischen Prinzipien (repräsentiert durch die 7 „Planeten“) verkörpern:
      • das Herz verkörpert (grob gesagt) die „Sonne“ bzw. das (von der Sonne ebenfalls nur verkörperte) Sonnen-Prinzip
      • das Gehirn (grob gesagt) das Mond-Prinzip
      • die Leber (grob gesagt) das Jupiter-Prinzip
      • etc.
    • diese inneren Organe geben uns eine gewisse Autonomie: wir können auch dann „Sonne im Herzen“ bewahren, kultivieren und sogar weitergeben und ausstrahlen, wenn die äusseren Rahmenbedingungen sehr sonnenfern, sonnenarm, un-sonnig sind!
      • Vorteil: der Mensch ist nicht an ein Biotop und an eine bestimmte Lebensweise, Lebenssituation gefesselt!
      • Nachteil: unsere inneren Organe vertragen es nicht, wenn wir ihre Autonomie überstrapazieren. Wer sein Herz nicht genügend mit dem Sonnen-Prinzip in Übereinstimmung hält, riskiert Herzprobleme und Tod durch Herzversagen (häufigste Todesursache in der modernen Welt.)

Soweit dieser Denkanstoss in Richtung Astromedizin.

Aus einer solchen kosmosbezogenen Sichtweise werden wir Pflanzen deutlich anders wahrnehmen, wählen, ernten, als es der konventionellen Phytotherapie entspricht. Dazu dient mein Kurs über die Planentenstundenmethode und Planetensignatur.

In einem weiteren Schritt drängt es sich natürlich auf, auch bei der Anwendung pflanzlicher Heilmittel umzudenken. Wenn wir die Organe als Verkörperungen kosmischer Prinzipien verstehen, hat das seine Konsequenzen für die Wahl des angemessenen Heilmittels und für die Erwartungen, in welche Richtung eine Heilung zu führen habe. Spannende Fragen …

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